Freitag, 19. Mai 2017

[ #FreeBook ] Gewerkschaften und Rechtsextremismus in Europa

Das europaweite Erstarken von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus stellt in zunehmendem Maße auch eine Herausforderung für Gewerkschaften dar.

Unzufriedenheit und pessimistische Zukunftserwartungen bewirken das Gefühl der Benachteiligung, Abkoppelung, Ausgrenzung.Sie stimulieren Vorurteile gegenüber Fremden und Schwachen und erzeugen den Wunsch nach autoritären Konzepten: Gemeinschaft, Geborgenheit, Sicherheit, Orientierung, Ruhe und Ordnung.

Dabei ist das Problem nicht neu. Spätestens seit Ende der 1990iger Jahre ist bekannt, dass Wahlerfolge rechtsextremer Parteien auch auf dem Wahlverhalten von Gewerkschaftsmitgliedern beruhen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund erkannte den Handlungsbedarf und setzte eine Rechtsextremismus-Kommission ein, die im Jahr 2000 ihren Abschlussbericht vorlegte.

Darin heißt es, dass fremdenfeindliche Einstellungen der Gewerkschaftsmitglieder „gewissermaßen im Trend“ liegen und die Ausbreitung derartiger Orientierungen in der politischen Mehrheitskultur spiegeln würden.


[ #FREIHANDbuch ]

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Vorwort  5
Geleitwort von Michael Sommer 7
Problemstellung 9
1. Ursachen für die Erfolge des Rechtsextremismus in Europa 13
1.1 Der rechte Rand: Rechtsextremismus, Rechtskonservatismus
 und Rechtspopulismus 13
1.2 Die Bedeutung der Globalisierung für Rechtsextremismus in der
 Gesellschaft und in der Arbeitswelt 16
1.3 Zur Anfälligkeit von Arbeitnehmern bzw. Gewerkschaftsmitgliedern
 für Rassismus und Nationalismus  23
1.3.1 Erklärungskonzepte  23
1.3.2 Politische Entwicklungen am rechten Rand  29
1.3.3 Rechtsextreme Einstellungen bei Gewerkschaftsmitgliedern
 in Deutschland 37
1.4 Zwischenbilanz  43
2. Was will die extreme Rechte in Europa? 45
2.1 Die extreme Rechte und ihr Umfeld bei den Europawahlen 2014  45
2.2 Ideologie, Programme und Ziele 58
2.3 Schlussfolgerungen für die gewerkschaftliche Praxis 69
3. Handlungsempfehlungen  73
3.1 Vorbemerkung 73
3.2 Handlungsleitende Normen und Wertvorstellungen  76
3.3 Allgemeine Handlungsempfehlungen 80
3.4 Mögliche Handlungsfelder 84
3.5 Gegen rassistische Diskriminierung in der Arbeitswelt  86
3.6 Die „Florenzer Erklärung“ 90
3.7 Betriebsvereinbarungen 93
3.8 Gewerkschaftliche Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus 97
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 105
Abkürzungsverzeichnis für nationale und europäische Parteien und für
Fraktionen im Europaparlament  106
Der Autor  108

Dienstag, 16. Mai 2017

[ #eText ] Scharf auf Zwiebelgemüse!

Die Küchenzwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird schon seit mehr als 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert. 

Sie existiert, von Verwilderungen abgesehen, nur noch als reine Kulturpflanze in der Obhut des Menschen. Es sind weder wildwachsende Populationen bekannt, noch konnte bisher eine andere wildlebende Art als direkter Vorfahre identifiziert werden.
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[ #FREIHANDbuch ]

Freitag, 12. Mai 2017

[ #FreeBook ] Bildband: Stadt der Commonisten

Neue urbane Räume des Do it yourself

Es ist nicht mehr zu übersehen: Eine neue Generation von Do-it-yourself-Aktivisten nutzt die postfordistische Stadt als Labor für soziale, politische, ökologische und ästhetische Experimente. Ob im Gemeinschaftsgarten oder im FabLab, ob in Offenen Werkstätten oder bei Tausch-Events – überall hinterfragen die Protagonistinnen und Protagonisten das Verhältnis von Konsum und Produktion, problematisieren den Warencharakter der Dinge und des in ihnen eingeschlossenen Wissens.

Dieser anspruchsvolle Bildband kombiniert visuelle Streifzüge durch die neuen urbanen Räume des Selbermachens mit anregenden Zeitdiagnosen. Die Beiträge veranschaulichen: Die jungen Urbanen setzen nicht auf Opposition, sondern folgen dem Bedürfnis nach »echter Demokratie«, indem sie (Atmo-)Sphären des Teilens und Tauschens schaffen. Sie praktizieren kollaborativen Konsum und bespielen den öffentlichen Raum nach Commonisten-Art.

 [ #FREIHANDbuch ]⇒
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A Allmende-Kontor 51 81 38
Alte Sorten 40
Annalinde 7 35 38
Arbeit 38
Architekturbiennale 38
Arrangement 38
B Bauern 41
Baumscheiben 41
Bausteln 41
Beete 42
Besetzung 41
Bibliothek 46
Bienen 41
Bildung 46
Bioplastic 48
Boden 41
Brachfläche 46
Bürgermeister 46
C Christopher Street Day 85
CNC-Fräse 84
Commons 46
Community 49
Container 49
Couchsurfing 49
Coworking 49
Crafting 49
Crowd 49
Culinary Misfits 84
D Demokratie 84
Dilettanten 84
Dinge 84
Dingfabrik 86
Documenta (13) 86
Do it yourself 86
Don’t do it yourself 86
3D-Drucker 86
E Einkochen 89
Entrepreneur 89
Entschleunigung 86
Erdöl 89
Ernten 89
F Fablab 89
Facebook 91
Fahrende Gärten 91
Fashion Reloaded 91
Feiern 92
Freiraum 93
Firmengarten 90
Fürsorge 91
G Gartencafé 99
Gartencontainer 97
Gartendeck 95
Gartendinner 95
Gartenküche 99
Gartenumzug 95
Gentrifizierung 95
Gewächshäuser 94
Guerilla Gardening 95
Guerilla Knitting 153
H Habitus 153
Handwerk 153
Haus der Eigenarbeit 153
Heimat 153
Himmelbeet 153
Hochbeete 154
Hühner 157
I Improvisieren 157
Insektenhotel 156
Interkulturelle Gärten 157
K Kartieren 157
Kartoffel 159
Kartoffelkombinat 157
Kinder 158
Kleidertausch 158
Knit Nite 160
Körper 158
Kollektivität 158
Kooperation 158
Kreativität 160
Kunst 158
Kuratieren 158
L Landraub 160
Lasercutter 160
Lastenfahrräder 160
Logo 160
M Maker 164
Medien 160
Mischkultur 162
Mobiler Anbau 163
Mobile Küche 162
Mundraub 164
N Nähcafé 167
Neuland 164
Nomaden 167
O Offene Räume 167
Offene Werkstätten 167
o’ pflanzt is! 169
Open Design City 133 149 167
Outdoorküche 169
P Palette 169
Parkgaragendach 171
Performativität 169
Pflanzstelle 171
Postwachstum 171
Prinzessinnengarten 103 131 169
Q Queer 171
Querbeet 201 215 171
R Rausfrauen 173
Regenbogen 174
Reissack 173
Repair-Café 171
Retro 173
S Saatgut 173
Schrottregatta 185 199 176
Schwein 175
Siebdruck 176
Sommercamp 176
Stadtnatur 173
Stadtplanung 176
Subsistenz 176
T Teilen und Tauschen 176
Tetrapak 178
U Umdeuten 178
Umweltgerechtigkeit 178
Upcycling 178
Urban Gardening 178
Urbarmachung 181
W Weltwissen 178
Werkbox 3 183
Winter 182
Z Zwischennutzung 183

[ #FreeBook ] Wurzeln schlagen in der Fremde: Die grüne Sprache der Völker

Die "Internationalen Gärten" und ihre Bedeutung für Integrationsprozesse.

Der Blick auf die Erde eröffnet unterschiedliche Wahrnehmungsmöglichkeiten – eine davon ist die Einsicht, wie notwendig es ist, den Planeten zu erhalten. Diese Erkenntnis ist universell nachvollziehbar, weil sie für das – vielleicht einzige – gemeinsame Interesse der ErdbewohnerInnen steht. 

Es sind die Flüchtlinge, für die die Suche nach einer gemeinsamen Wahrnehmungs- und Handlungsgrundlage am dringlichsten erscheint, denn Flucht ist eine extrem verdichtete Erfahrung der destruktiven Seiten der Moderne. Dass der ungebrochene Fortschrittsglaube und der Wunsch nach Befreiung von »Naturabhängigkeiten« als Charakteristika der Moderne bereits unzählige Lebensräume irreversibel beschädigte, hat Folgen für die regionalen Bevölkerungen, aber es hat immer auch Folgen für den gesamten Lebensraum Erde. 

Folgerichtig ist die Ökologie ein essenziell grenzüberschreitendes und grenzensprengendes Themenfeld. Damit lässt sich auf verschiedenen Ebenen eine Schnittstelle erkennen zwischen der konkreten Suche nach einem (neuen) Lebensort und dem Erhalt der Vielfalt von Orten auf dieser Welt. Genau an dieser Schnittstelle von Integration und Ökologie ist die soziale Praxis der Internationalen Gärten Göttingen angesiedelt

Internationale Gärten. Damit Integration nicht nur eine Leerformel bleibt, haben Flüchtlinge bereits 1996 die Internationalen Gärten Göttingen initiiert. Sie wollten ihr Leben auch im Exil wieder selbst in die Hand nehmen. Heute prägen mehr als 300 Menschen aus 20 Ländern die soziale Praxis der Internationalen Gärten.

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Lohnt sich ein Download? Ein schller Blick auf den Inhalt:
Einleitung 8
Wie alles begann. Die Geschichte der Internationalen Gärten 15
_Die Internationalen Gärten als Experimentierfeld für
Nachhaltigkeitsstrategien 17
_Eigenarbeit in den Internationalen Gärten 19
_Projektaktivitäten: Ein Überblick 21
Integration jenseits von Erwerbsarbeit und Assimilation 29
_Integration in transkulturellen sozialen Räumen 31
_Soziale Gegenseitigkeit als Voraussetzung für Integration 34
_Soziale Grenzlandschaften als Lebensorte 38
_Zur Notwendigkeit »hybrider« Integrationskonzepte 42
_»Wir sind Deutsche, aber keine echten.« Inklusion und Exklusion 47
Souveränität als Voraussetzung für Integration 51
_Kultur der Gastlichkeit 52
_Etwas in der Hand haben: Zur Bedeutung der Subsistenzproduktion 60
_Sich verwurzeln wie die Pflanzen: Die heilende Wirkung sozial
eingebetteter Interaktionen mit Natur 67
»Die grüne Sprache der Völker«: Das interkulturelle Umweltbildungskonzept
der Internationalen Gärten 73
_Interkulturelle Umweltbildung als Prozess der gegenseitigen
Selbstförderung 76
_Die Rekonstruktion von lokalem Wissen 79
_Neue soziale Identitäten: Integration als Identitätsformation 89
Original 17.04.2002 12:47 Uhr Seite 5
Migration und Umweltkrise:
Zur Bedeutung ökonomischer Globalisierungsprozesse 113
_Die Community Gardens in New York City 114
_Flucht vor der »Umwelt« 116
_Zum Spannungsfeld von Reichtumsproduktion und Umweltzerstörung 120
_Globalisierung, Flucht und Frauen 123
_Privatisierung der Gemeingüter: Das Beispiel Wasser 126
_Die fatalen Effekte von Freihandelsabkommen 132
_Neue soziale Bewegungen: Wiedererlangung der Ressourcenkontrolle? 135
Die Internationalen Gärten als Modell für die Praxis:
Von der Grundstückssuche zur Konfliktschlichtung – Tipps,
Hinweise, Ratgeber 145
_Wie baue ich Internationale Gärten auf? Prinzipielles und Checklisten 146
_Vereinsgründung/Mustersatzung 152
_Der Umgang mit Konflikten in den Internationalen Gärten 158
_Fundraising und Forschung: Ausgewählte Kontaktadressen (Internet) 162
_Kurzprofil Internationale Gärten Göttingen 164
_Kontaktadressen 166
_Literatur 167
_Danksagung 176

Donnerstag, 11. Mai 2017

[ #eText ] Reptilien - Ein Leitfaden [nicht nur] für Zoofachhändler

Der vorliegende Leitfaden ist ein solcher für Zoohändler.Lassen sie sich nicht vom Titel täuschen, jeder private Halter von Reptilien oder eines Heimterrariums sollte sich damit ebenfalls vertraut machen. 

Der Leitfaden ist ein tolles Hilfsmittel.
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[ #FREIHANDbuch ]

Mittwoch, 10. Mai 2017

[ #eLexika ] Audio Media Lexikon

Wissenswertes, Hörenswertes, Mediarelevantes. - Die grundlegenden Begriffe rund um das Thema Audio von A-Z. 

Im Media Lexikon von RMS Radio Marketing Service findet man Erklärungen zu allen wichtigen Medienbegriffen. Bekommen Sie den Durchblick in der Mediawelt. Dazu wöchentlich einen Fachbegriff der Woche.

RMS.  Radio Marketing Service ist als Audiovermarkter in Deutschland und Österreich tätig. Das Unternehmen betreut die nationale Vermarktung der Werbezeiten und der Audioangebote von 165 privaten Radiosendern in Deutschland sowie von über 800 Online Audio-Streams

 [ #FREIHANDbuch ]⇒

Mittwoch, 3. Mai 2017

[ #eLexika ] Lexikon + Wörterbuch: Fisch und Meeresfrüchte

Fischwörterbuch Deutsch - Englisch - Französisch - Italienisch - Spanisch - Lateinisch und Fischpotraits.

Wer nur Sardinen isst, wird diese Liste kaum brauchen, denn die Bezeichnungen wechseln in all den Sprachen nur zwischen Sardine und Sardina. Aber schon die Makrele ändert von Land zu Land nicht nur Schriftbild sondern auch landesübliche Bezeichnung, ganz zu schweigen vom Seelachs ...

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[ #FREIHANDbuch ]

Dienstag, 2. Mai 2017

[ #eText ] Apokryphe Literatur: Die Oden Salomos

[eBook/eText] Die Oden Salomos (Abkürzung: OdSal) sind eine christliche Lieder- und Gebetssammlung, die wahrscheinlich um 200 n. Chr. möglicherweise in Edessa verfasst wurde. 

Die 42 Oden sind ursprünglich auf Syrisch verfasst. Die Sammlung war bis Anfang des 20. Jh. unbekannt. Sie wurde 1909 in einem syrisch geschriebenen Manuskript des 16. Jh.s aus Mesopotamien (Codex Harris) entdeckt und veröffentlicht.

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[ #eText ] Wohlstand der Zukunft. Investitionen für eine sozial-ökologische Wende“

Unter dem Titel „Wohlstand der Zukunft. Investitionen für eine sozial-ökologische Wende“ sucht ein neues eBook nach Antworten auf die komplexen (wirtschafts-)politischen Herausforderungen unserer Zeit. 

Worum es geht. Die (wirtschafts-)politischen Herausforderungen unserer Zeit sind komplex: Hohe Arbeitslosigkeit, ungleich verteilte Vermögen und Chancen, gesellschaftliche Diversität und Klimaziele, die unsere auf Ausbeutung fossiler Energieträger beruhende Lebensweise infrage stellen. Wie kann eine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik aussehen, die diesen Anforderungen gerecht wird?

Das strategische Ziel ist klar: der Umbau in Richtung einer sozial gerechten und ökologisch zukunftsfähigen Gesellschaft. Eine zentrale Antwort ist die koordinierte Ausweitung öffentlicher Investitionen, die sowohl zur Zukunftsfähigkeit der österreichischen Daseinsvorsorge beitragen als auch den Arbeitsmarkt entlasten kann. Dazu gehören aber auch Elemente wie die Entwicklung alternativer Wohlstandskonzepte jenseits des Bruttoinlandsprodukts, die Verkürzung der Arbeitszeit und der Umbau der staatlichen Finanzierungsbasis.

Ein eBook mit Hintergrund. Das Besondere daran: Das vorliegende Werk besteht aus Blog-Artikeln. Alle Beiträge sind ursprünglich auf blog.arbeit-wirtschaft.at erschienen. Dort wird das politische Tagesgeschehen täglich mit Hintergründen und empirisch belegten Kommentaren ergänzt, die einen erweiterten Blick auf aktuelle Debatten erlauben. Alle Artikel wurden im Zuge der Buchproduktion im Februar 2017 aktualisiert. Links, die als Quellen zitiert werden, wurden ebenfalls mit Stand Februar 2017 auf ihre Aktualität hin geprüft

[ #FREIHANDbuch ]⇒

Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt:
Vorwort
KAPITEL 1:
Ausgangspunkt: Zur Notwendigkeit öffentlicher Investitionen
Öffentliche Investitionen als zentrales Element
einer sozial-ökologischen Erneuerung 10
Feigl/ Wukovitsch
Wirtschaftliche Stagnation und ihre Überwindung 17
Marterbauer
Budget 2017: Prioritätenwechsel vom Sparen
zum Investieren 24
Schweitzer
Austeritätspolitik in der Eurozone:
Ein Schuss ins Knie 31
Heimberger
Europäischer Rahmen für ein neues Wohlstandsmodell 40
Templ
Dekarbonisierung des Wirtschaftssystems –
Traum und Wirklichkeit 45
Streissler
Der Verkehrsbereich –
Achillesferse von Österreichs Klimaschutzpolitik 49
Högelsberger
Inhalt
blog.arbeit-wirtschaft.at blog.arbeit-wirtschaft.at Inhalt, Rubriken 5
KAPITEL 2:
KONKRETE IDEEN: BESSERE INFRASTRUKTUR UND
SOZIALE DIENSTLEISTUNGEN
Ambitionierte Energiepolitik als Hebel für Investitionen
und Beschäftigung 59
Thoman
Investitionen in den Öffentlichen Verkehr 67
Leodolter
Zukunftsfähige Straßeninfrastruktur 75
Greil
Öffentliche Investitionen in die Wasserversorgung
absichern 80
Strutzmann
Was tun mit dem Wohnungsproblem in den
Ballungszentren? 84
Tockner
Die Kreislaufwirtschaft als Jobmotor? 88
Tröger
Elementarbildung: Investitionen rechnen sich 93
Pirklbauer/ Buxbaum
Schulen gerecht finanzieren:
das AK Chancen-Index Modell 100
Schnell/ Schüchner
Mindestpersonalschlüssel in der Pflege:
Utopie oder Wirklichkeit 105
Staflinger/ Gratzer
Medizin und Pflege:
Sparen am falschen Ende 112
Adler
6 Inhalt, Rubriken blog.arbeit-wirtschaft.at blog.arbeit-wirtschaft.at
KAPITEL 3:
DAS FUNDAMENT: EINE WOHLSTANDSORIENTIERTE
WIRTSCHAFTSPOLITIK
Ausrichtung der europäischen Wirtschaftspolitik:
Anker oder Mühlstein für mehr Wohlstand 115
Kitzmantel
Aus der Krise lernen: ein magisches Vieleck
wohlstandsorientierter Wirtschaftspolitik 122
Feigl
Messung von Wohlstand und Fortschritt in Österreich 130
Wegscheider-Pichler
Andere Wirtschaftspolitik benötigt ein ausgeweitetes
Indikatorensystem 141
Brand/ Griesser
Solidarischer Wohlstand und Lebensqualität als
gesellschaftspolitische Aufgabe 146
Griesser/ Brand
Solidarische Wirtschaftspolitik 152
Walterskirchen
Alternativen zur Krise in Europa:
Warum die Zivilgesellschaft großteils Recht hatte 156
Fazi
Weltklimapolitik ist eine sozial-ökologische
Herausforderung 162
Görg
blog.arbeit-wirtschaft.at blog.arbeit-wirtschaft.at Inhalt, Rubriken 7
KAPITEL 4:
ZENTRALE BAUSTEINE: ZUR REFORM DES WOHLFAHRTSMODELLS
Reformperspektiven des mitteleuropäischen
Wohlfahrtsmodells 166
Guger
Arbeitszeitverkürzung als Beschäftigungsmotor? 172
Poyntner
Innovative Arbeitszeitverkürzungsmodelle im Betrieb 181
Gerold/ Schwendinger/ Soder
Gezielte Umverteilung stärkt
die gesamtwirtschaftliche Nachfrage 186
Ederer
Kapitaleinkommen höher besteuern –
bröckelt die Unantastbarkeit? 191
Godar/ Truger
Umweltpolitik und Verteilung: Bessere Datenlage
und empirische Evidenz nötig 196
Schratzenstaller/ Köppl
AutorInnen 201
Über blog.arbeit-wirtschaft.at 206

Montag, 1. Mai 2017

[ #eLexika ] Spinnen - Online-Bestimmungsschlüssel

Vor allem in den Industrieländern ist die Angst vor Spinnen weit verbreitet. In Westafrika hingegen werden Spinnen als Götter verehrt.

Alle Spinnenarten, von denen es in unseren Breitengraden rund 1000 gibt, leben räuberisch von der Jagd auf andere Insekten. Sie haben damit eine bedeutende Funktion in der Natur als Regulator der Insektenfauna. Eine Ahnung davon, wie wichtig Spinnen im Naturhaushalt sind, bekommt man, wenn man frühmorgens die von Tautropfen schweren, unzähligen Spinnennetze auf einer Wiese betrachtet – ein wunderschöner Anblick für jeden Spinnenfreund.
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[ #FREIHANDbuch ] 

Freitag, 28. April 2017

[ #FreeBook ] Kinderbuch: PIWI und die Plastiksuppe

Der Pool-Reinigungsroboter PIWI (Pool-Intelligenter-Wasser-Inspektor) hält seinen Pool immer blitzblank sauber und ist zufrieden.
Doch seine Freundin, die Katze Wilma, bringt die Idylle durcheinander, als sie ihm erzählt, wie es am nächstgelegenen Bach aussieht. Beide machen sich auf den Weg, um dort aufzuräumen.

Aber das bleibt nicht die einzige Aufgabe, denn der Bach fließt in den Fluss und der Fluss in das Meer. Überall findet PIWI neue Freunde, aber auch viel Müll.

Auf seiner Reise zum Meer erlebt PIWI Abenteuer um Abenteuer – er rettet Enten, wird entführt, landet in einer Plastiksuppe und...und...und – und trägt fast genauso viel Wissen wie Müll zusammen.

[ #FREIHANDbuch ]

Donnerstag, 27. April 2017

[ #eLexika ] Glossar zur Konflikttransformation

In diesem Glossar werden 20 Begriffe für Theorie und Praxis aus dem Bereich der Konflikttransformation definiert und diskutiert.

Konflikttransformation. Von Konflikttransformation wird hauptsächlich dann gesprochen, wenn die entsprechende Konfliktintervention auf eine Transformation, also Um- oder Neugestaltung der Konfliktparameter hinwirkt. Dies heißt, dass ein verändertes Verhalten und eine veränderte Einstellung dem Konflikt gegenüber, sowie entsprechend be- und verarbeitete strukturelle und kulturelle Dimensionen es erlauben eine neue, gewaltfreie (transformierte) Wirklichkeit zu schaffen.

Warum ist ein Glossar sinnvoll? Das ursprüngliche Glossar wurde 2004 als Teil der ersten gedruckten Ausgabe des Berghof Handbooks herausgegeben. Aufgrund seines unmittelbaren Erfolgs gewann das Glossar schnell an Aufmerksamkeit und wurde bald übersetzt, überarbeitet und in einigen Sprachen erweitert (siehe Übersetzungen). 2012 brachte die Berghof Foundation ein neues Glossar heraus, in dem wir die Begriffe, die unsere Aktivitäten im Feld der Konflikttransformation prägen, näher untersuchen.

ERSTENS ist „Konflikttransformation“ in globalen Diskursen über Konflikte und Friedensentwicklung noch ein relativ neues und eigenständiges Konzept. Es begreift Konflikte als wertvollen, ja unverzichtbaren Bestandteil sozialen Wandels und sozialer Entwicklung. Gewalt hingegen gilt in den Beziehungen und Interaktionen der Konfliktparteien als vermeidbar. Daher wird auch nicht die „Lösung“ von Konflikten als wichtigstes oder höchstes Ziel von Friedensbemühungen angesehen, sondern der Aufbau konstruktiver Beziehungen zwischen den Konfliktakteuren sowie die Unterstützung von Strukturen, die einen dauerhaften Frieden ermöglichen. Konflikttransformation wirkt auf die grundlegenden Konfliktursachen ein, damit sich nachhaltige, gewaltfreie Strategien durchsetzen können.

ZWEITENS beeinflusst der Ansatz der Konflikttransformation die Art, wie bestimmte Begriffe, die zunächst alltäglich erscheinen, in Diskursen über Friedensentwicklung und gesellschaftliche Transformation verwendet werden. Konflikttransformation ist ein systemischer und umfassender Ansatz, der die Zusammenhänge verschiedener Konfliktfaktoren und Konfliktdynamiken berücksichtigt. Präzise Begrifflichkeiten können beim Verständnis des Charakters und der Ursachen von Konflikten und Frieden helfen. Begriffe prägen Friedenstheorien und -konzepte und tragen dazu bei, angemessene politische und gesellschaftliche Maßnahmen zu entwickeln.

DRITTENS soll dieses Glossar Unterstützern und Partnern die Vorstellungen und Strategien der Berghof Foundation zur Konflikttransformation verdeutlichen. „Transformation“ muss aus dieser Sicht sowohl die strukturellen Ursachen von Konflikten und deren Dynamiken berücksichtigen als auch die treibenden Kräfte für einen Wandel zu gerechten und friedlichen Gesellschaften unterstützen.
Berghof Foundation. Die Berghof Foundation ist eine unabhängige und gemeinnützige Nichtregierungsorganisation. Sie unterstützt Konfliktparteien und andere Akteure in ihren Bemühungen, durch Friedensförderung, Friedenserziehung und Konflikttransformation politischen und sozialen Wandel sowie dauerhaften Frieden zu erreichen.

Die Berghof Foundation sieht ihre Aufgabe darin, Räume für Konflikttransformation zu schaffen. Um Akteure auf verschiedenen Ebenen zu unterstützen, sind geschützte, vertrauenswürdige und langfristig eingerichtete Räume notwendig. Diese Räume bieten neue Chancen für konstruktive, gewaltfreie Interaktionen der Konfliktparteien untereinander sowie zwischen Konfliktparteien und ihren Partnern wie etwa Regierungen und NGOs.

[ #FREIHANDbuch ]

Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt mehr:
7 Einleitung
11 Dialog
17 Empowerment
23 Forschung zur Friedensförderung und
Konflikttransformation
29 Frieden, Friedensentwicklung, Friedensschaffung
36 Friedensallianzen
42 Friedensförderung – Strukturen und Prozesse
49 Friedenspädagogik – Grundsätze
56 Friedenspädagogik – Methoden
62 Gender
68 Gewalt & Gewaltfreiheit
74 Konflikt
82 Konfliktprävention, Konfliktmanagement,
Konfliktlösung
88 Konflikttransformation
95 Philanthropie & Friedensförderung
101 Prozessbegleitung, Mediation, Verhandlung
107 Reflexive Praxis: Beobachten, Bewerten und Lernen
113 Sicherheit
120 Systemische Konflikttransformation
126 Transitional Justice & Umgang mit der Vergangenheit
133 Würde & Vertrauen
 Anhang
138 Die Berghof Foundation
140 10 Meilensteine in der Geschiche der Berghof
Foundation
142 Neueste Publikationen – Eine Auswahl
143 Bildnachweise
145 Abkürzungen