Donnerstag, 17. Mai 2018

[ #eText ] Kritik der grünen Ökonomie - Impulse für eine sozial und ökologisch gerechte Zukunft


Seit der ersten UN-Konferenz zu Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio haben sich alle wichtigen ökologischen Trends verschlechtert. Politik und Wirtschaft lassen sich bis heute bei ihren Entscheidungen kaum durch Klimawandel, Biodiversitätsverlust oder Ressourcenknappheit beeinflussen. 
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[ #eLexika ] Online: Tierlexikon für Kinder


Das grüne Buch aus Olis wilder Welt (Kinder- und Familienprogramm aus Baden-Baden: SWR Südwestrundfunk) ist mit Tiersteckbriefen reich bestückt!
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    Mittwoch, 16. Mai 2018

    [ #eLexika ] Historisches Lexikon Bayerns


    [eLexika] Das Historische Lexikon Bayerns ist ein wissenschaftliches Online-Lexikon zur bayerischen Geschichte. Es wird kontinuierlich ausgebaut.

    Das Historische Lexikon Bayerns stellt wissenschaftlich fundierte Informationen zur Geschichte Bayerns im Internet zur Verfügung. Es wendet sich an die wissenschaftliche Öffentlichkeit, aber auch an Journalisten, Heimatforscher, Geschichtswerkstätten, Lehrer und Schüler.

    Das Angebot umfasst:
    • Artikel zu Sachthemen der bayerischen Geschichte. Als Einstiegsinfo dient ein "Abstract", das die wichtigsten Informationen zusammenfasst. Daran schließt sich der Artikel an, der den Gegenstand ausführlicher darstellt. Stichworte, für die es im Internet bereits zuverlässige Informationen gibt, sind nur mit einem Abstract vertreten. Alle Artikel werden regelmäßig aktualisiert.
    • Wichtige Dokumente zur bayerischen Geschichte (Texte, Karten, Bilder, Tondokumente), Literaturempfehlungen und Quellenhinweise sowie
    • Links zu internen und externen Online-Angeboten.
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    [ #ePortal ] Österreichisches Recht seit 1780 bis heute: ALEX + RIS


    ALEX ist der digitale Lesesaal der Österreichischen Nationalbibliothek für Gesetze. Beim RIS (Rechtsinformationssystem) handelt es sich um eine Dokumentation des österreichischen Rechts. 

    ALEX. Hier kann in historischen österreichischen Rechts- und Gesetzestexten online geblättert, gelesen und gesucht werden. Um auch die Gesetze der NS-Zeit abzudecken, wurden auch das "Gesetzblatt für das Land Österreich" (GBlÖ) und das deutsche Reichsgesetzblatt (dt. RGBl.) ab 1922 digitalisiert.
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    [ #eText ] Illegale Märkte - Schwarzmarkt


    [Free eBook/PDF] Summary. Anders als legale Märkte sind illegale Märkte in der marktsoziologischen Forschung bislang kaum beachtet worden. 

    Hier knüpft das Working Paper an: Es gibt einen Überblick über die wissenschaftliche Literatur zu illegalen Märkten mit dem Ziel, ihre Erforschung voranzutreiben. Auf der Basis einer eigenen Klassifikation werden die Ergebnisse kriminologischer, soziologischer, politikwissenschaftlicher, anthropologischer, wirtschaftswissenschaftlicher und weiterer Studien zu einzelnen illegalen Märkten vorgestellt. Davon ausgehend werden ihre strukturellen, organisatorischen und prozessualen Merkmale aus einer wirtschaftssoziologischen Perspektive zusammengefasst. Der Bericht schlägt Themenbereiche für eine zukünftige Erforschung illegaler Märkte vor, deren Ergebnisse auch zum allgemeinen Verständnis von Märkten beitragen sollen.

    Herausgeber. Das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung ist eine Einrichtung der Spitzenforschung in den Sozialwissenschaften. Es betreibt anwendungsoffene Grundlagenforschung mit dem Ziel einer empirisch fundierten Theorie der sozialen und politischen Grundlagen moderner Wirtschaftsordnungen. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen ökonomischem, sozialem und politischem Handeln. Mit einem vornehmlich institutionellen Ansatz wird erforscht, wie Märkte und Wirtschaftsorganisationen in historisch-institutionelle, politische und kulturelle Zusammenhänge eingebettet sind, wie sie entstehen und wie sich ihre gesellschaftlichen Kontexte verändern. Das Institut schlägt eine Brücke zwischen Theorie und Politik und leistet einen Beitrag zur politischen Diskussion über zentrale Fragen moderner Gesellschaften.

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    Lohnt sich ein Download? Inhalt
    Vorwort 1
    1 Entstehung und Arten illegaler Märkte 2
    1.1 Arten illegaler Märkte 2
    1.1.1 Überblick 2
    1.1.2 Typ­I­Märkte 6
    1.1.3 Typ­II­Märkte 7
    1.1.4 Typ­III­Märkte 8
    1.1.5 Typ­IV­Märkte 9
    1.1.6 Typ­V­Märkte 10
    1.2 Entstehung und Beziehung zu legalen Märkten 12
    1.2.1 Bedingungen für die Entstehung illegaler Märkte 12
    1.2.2 Verhältnis zu legalen Märkten 14
    1.2.3 Übergänge zwischen legalen und illegalen Märkten 16
    2 Die Märkte im Einzelnen 20
    2.1 Typ­I­Märkte 20
    2.1.1 Drogen 20
    2.1.2 Sklaverei und Menschenhandel 33
    2.1.3 Kinder­, Gewalt­ und Tierpornografie 35
    2.1.4 Prostitution einschließlich Kinderprostitution 38
    2.1.5 Schleusung 43
    2.2 Typ­II­Märkte: Diebesgut 45
    2.2.1 Diebesgut im Allgemeinen 45
    2.2.2 Autohehlerei 47
    2.2.3 Kunst 49
    2.3 Typ­III­Märkte: Fälschungen 54
    2.3.1 Fälschungen im Allgemeinen 54
    2.3.2 Medikamente 57
    2.4 Typ­IV­Märkte 60
    2.4.1 Organe 60
    2.4.2 Ersatzmutterschaft 63
    2.4.3 Adoptionen 68
    2.4.4 Persönliche Daten 72
    2.5 Typ­V­Märkte 75
    2.5.1 Waffen 75
    2.5.2 Zigaretten 78
    2.5.3 Edelsteine 82
    2.5.4 Holz 86
    2.5.5 Geschützte Arten 88
    2.5.6 Glücksspiel 91
    2.5.7 Sicherheit 93
    3 Ergebnisse des Literaturüberblicks: Merkmale illegaler Märkte 96
    3.1 Auswirkungen der Illegalität auf wirtschaftliches Handeln 96
    3.1.1 Verfolgungsdruck 96
    3.1.2 Fehlende Wirksamkeit von Verträgen 98
    3.1.3 Mangelndes Vertrauen 99
    3.1.4 Mangelnde Finanzierung 100
    3.1.5 Wert des gehandelten Gutes 101
    3.2 Strukturmerkmale von illegalen Märkten 104
    3.2.1 Organisation in Netzwerkstrukturen 104
    3.2.2 Intransparenz 107
    3.2.3 Fehlende Wettbewerbsregulierung 108
    3.3 Mechanismen für wirtschaftliches Handeln auf illegalen Märkten 111
    3.3.1 Reputation 111
    3.3.2 Wiederholte Beziehungen 112
    3.3.3 Soziale Bindung 114
    3.3.4 Gewalt 115
    3.4 Auswirkungen illegaler Märkte 117
    3.4.1 Wirtschaftliche Folgen 117
    3.4.2 Gesellschaftliche Folgen 118
    3.5 Ausblick 121
    4 Anhang: Schätzungen zum Umfang verschiedener illegaler Märkte 124
    Literatur 127

    [ #eText ] Jugend Fleischatlas: Iss was?! Tiere, Fleisch & Ich


    Ein Buch für Kinder und Jugendliche

    Essen kann gut schmecken oder auch nicht. Essen kann gesund sein oder auch nicht. Es gibt also gute Gründe, nach der Zusammensetzung und der Herkunft von Lebensmitteln zu fragen. Das gilt ganz besonders für Fleisch. Immer mehr Menschen – auch Kinder und Jugendliche – wollen wissen, wie die Tiere auf ihrem Speiseplan gelebt haben, wie sie geschlachtet und gefüttert wurden.
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    [ #FREIHANDbuch ]

    Dienstag, 15. Mai 2018

    [ #FreeBook ] Lukian — Hetärengespräche und drei andere Texte


    Free eBook] Dreimal Lukian kostenlos, zweimal als E-Book in PDF-Format: "Hetärengespräche" und "Der ungelehrte Büchernarr". Als Online-Text die "Göttergespräche".  Kurt Tucholsky nannte Lukian in einem in der Weltbühne am 12. Dezember 1918 erschienenen Gedicht einen Freund, Vetter, Bruder und Kampfgenossen.

    Hetärengespräche.    Christoph Martin Wieland als Übersetzer schreibt schon zu Beginn: "Da ich in Adelungs Wörterbuch kein Wort finde, das mit dem griechischen Hetäre völlig gleichbedeutend wäre, und da das zur Not brauchbare Kurtisane ebenso wenig deutsch ist als jenes, so halte ich, alles wohl erwogen, für das schicklichste, das Wort Hetäre als ein griechisches Kunstwort zu behandeln, welches wir, um den Begriff, den die Griechen damit verbanden, von verfälschenden Nebenbegriffen rein zu erhalten, ebenso wenig zu verdeutschen suchen müssen als die Wörter Archon, Nomophylax, Mystagog, Philosoph, Theurg und hundert andere dieser Art, deren Subjekte wir entweder gar nicht haben oder die doch bei uns ganz was anders als bei ihnen sind."

    Hetäre. Immerhin hat sich Wikipedia darüber gewagt, worüber Wieland sich nicht traute: "Hetäre (Gefährtin) ist der Begriff für Frauen, die im Altertum für Geld Geschlechtsverkehr gewährten. Im Gegensatz zu Dirnen (griechisch: pórnai) galten die Hetären als gebildet und waren sozial anerkannt."

    Voyeurismus.   Die produktive Rezeption von Lukians Werk, wie sie seit der Renaissance in den europäischen Literaturen zu beobachten ist, wird mit "Lukianismus" bezeichnet. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich dabei die "Totengespräche", bei denen Vertreter unterschiedlicher Epochen, Kulturen, Gesellschaftssysteme in der Unterwelt zusammentrafen. Frühneuzeitliche Autoren sahen hierin die Möglichkeit, jeweils aktuelle Konfliktlagen unter dem Schutz der Fiktion bzw. der zeitlichen Ferne verfremdet abzubilden und zu diskutieren. Freilich hatten nicht alle Texte gesellschaftskritische Positionen zu vermitteln, vielfach diente z.B. eine exotische Einkleidung der Dialoge einfach dazu, das Interesse an fremden Welten oder die voyeuristische Lust an historischen "Skandalgeschichten" zu befriedigen.

    Wieland muss sich dessen als auch der Sittenhüter bewusst gewesen sein, wenn er das V. Kapitel der Hetärengespräche einfach ausklammert. Im Vorwort sagt er dazu: "Lukian hatte vermutlich gute Ursachen, eine unter den vornehmen Damen seiner Zeit ziemlich im Schwange gehende Ausschweifung, zu ihrer Beschämung und zur Warnung junger Personen, durch dieses vertrauliche Gespräch einer sittsamen jungen Hetäre mit einer älteren Freundin öffentlich zur Schau auszustellen, aber bei uns finden weder diese Bewegursachen statt, noch vertragen unsere Sitten, was die Sitten seiner Zeitgenossen vertragen konnten."

    Wie zeitlos Lukian noch heute gelesen werden kann, zeigt auch der andere angebotene Download: "Der ungelehrte Büchernarr!" Hier geht eine bissige Tirade auf einen Büchersammler nieder, dessen Hauptverdienst im Sammeln liegt und nicht im Lesen. Keine auch heute so unbekannte Erscheinung.

    Lukianos von Samosata.   Lukian lebte von 120-180 im nachchristlichen Römischen Reich, war Syrer und lebte am Oberlauf des Euphrat in der Nähe von Aleppo. Er unternahm mehrere Reisen durch den Mittelmeerraum. Er geißelte die gesellschaftlichen Zustände seiner Zeit in bissigen Satiren und ist der erste Autor der europäischen Literaturgeschichte, der im modernen Sinne des Wortes als Satiriker gelten kann. Ein Großteil der ca. 70 echten von ihm erhaltenen Schriften setzt sich, teils in Traktat-, teils in Dialogform, spöttisch-kritisch mit den wichtigen philosophischen und religiösen Strömungen seiner Zeit auseinander, indem besonders das Auseinanderklaffen von Anspruch und Wirklichkeit karikiert wird.

    Einen zweiten Schwerpunkt von Lukians Schaffen bilden Schriften, die nach der Zeitgemäßheit der überkommenen Mythen fragen und zum Teil mit humoristischen Neuversionen der althergebrachten Stoffe aufwarten. In diesem Zusammenhang nimmt er nicht nur die Menschen seiner Zeit mit ihrer Eitelkeit, ihrem Geschwätz und ihrer Wichtigtuerei aufs Korn, sondern ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf den Göttergeschichten. Scheinbar naiv nimmt er die alten Mythen mit den ach so menschlich schwachen Göttern wörtlich und stellt Jupiters Amouren, die "Mordsgeschichten" unter den Göttern und die diversen Verwandlungs- und Verstellungsgeschichten der Götterwelt in sachlich-nüchternen Dialogen der Protagonisten dar.

    Immerhin wurden seine geistreichen Satiren über philosophische, religiöse und ganz allgemein menschliche Denkweisen seiner Zeit noch in der Neuzeit von Humanisten wie Erasmus, Reuchlin, Ulrich von Hutten, Hans Sachs und später vor allem von Christoph Martin Wieland als vorbildhaft geschätzt, und auch heute noch vermag die Buntheit seiner Themen, die bisweilen Phantastisches umfassen, das uns in dieser Form erst in den modernen Utopien wieder begegnet (Reisen zum Mond, in den Götterhimmel etc., und das alles mit Hilfe eines selbstgebauten „Flugapparats“), ebenso zu faszinieren wie der Witz seiner im übrigen nicht allzu schwer zugänglichen Sprache.

    Historik. Berühmt wurde er auch durch seine Anleitung "Wie man Geschichte schreiben müsse" - gleichsam eine erste "Historik", die bis in die Mitte des 16. Jhs. Vorbild ist und im wesentlichen zusammenfasst, was bis dahin vorgebracht worden war: Forderung der Unparteilichkeit, politischer Instinkt und Urteilskraft, Darstellungsgabe, politische etc. Erfahrung des Historiographen, die Fähigkeit, das Wesentliche im Ablauf der Geschichte zu erkennen. Die Geschichte hat ihm nur eine Aufgabe, nämlich durch die Wahrheit nützlich zu sein. Lukian gibt eine genaue Anleitung, wie eine Geschichtsdarstellung abzufassen sei.

    Christentum. Ganz entgegen seiner Wirkungsgeschichte meint das Bautz-Kirchenlexikon dass er "für die Philosophiegeschichte ... trotz seiner phil. Interessen keine besondere Bedeutung" hatte. "Seine rationalistisch-skeptische Haltung" sei "ohne tiefere moralische und religiöse Bindung". Mit dem Fehlen einer tieferen religiösen oder moralischen Bindung meint man offenbar dessen kritische Beurteilung von Ideologien, esoterischen Schwärmereien und literarischen Belanglosigkeiten. Mit der grotesken Umsetzung der Göttermythen ins Alltägliche macht sich Lukian nicht nur über die Wundergläubigkeit und Naivität seiner Mitmenschen lustig, in den Göttergestalten karikiert er auch immer die Mächtigen seiner Zeit.

    In diesem Zusammenhang empfiehlt sich auch ein kurzer im Internet lesbarer Text (der auch Belegstelle für das heute oft blind als alternativ verherrlichte "Urchristentum" gelten darf): "Über das Ende des Peregrinus. (De morte Peregrini)".

    An Lucianos.    Kurt Tucholsky nannte ihn in einem in der Weltbühne am 12. Dezember 1918 erschienenen Gedicht einen Freund, Vetter, Bruder und Kampfgenossen und er hebt als Merkmal der Wesensverwandtschaft hervor: "Und Gott sei Dank: nichts war dir heilig, du frecher Hund!"

            An Lucianos von Kurt Tucholsky
            Freund! Vetter! Bruder! Kampfgenosse!
            Zweitausend Jahre – welche Zeit!
            Du wandeltest im Fürstentrosse,
            du kanntest die Athenergosse
            und pfiffst auf alle Ehrbarkeit.
            Du strichst beschwingt, graziös und eilig
            durch euern kleinen Erdenrund –
            Und Gott sei Dank: nichts war dir heilig,
            du frecher Hund!

            Du lebst, Lucian! Was da: Kulissen!
            Wir haben zwar die Schwebebahn –
            doch auch dieselben Hurenkissen,
            dieselbe Seele, jäh zerrissen
            von Geld und Geist – du lebst, Lucian!
            Noch heut: das Pathos als Gewerbe
            verdeckt die Flecke auf dem Kleid.
            Wir brauchen dich. Und ist dein Erbe
            noch frei, wirfs in die große Zeit.

            Du warst nicht von den sanften Schreibern.
            Du zogst sie splitternackend aus
            und zeigtest flink an ihren Leibern:
            es sieht bei Göttern und bei Weibern
            noch allemal der Bürger raus.
            Weil der, Lucian, weil der sie machte.
            So schenk mir deinen Spöttermund!
            Die Flamme gib, die sturmentfachte!
            Heiß ich auch, weil ich immer lachte,
            ein frecher Hund!


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    [ #eLexika ] Wirtschaftslexikon 24


    "Wirtschaftslexikon 24" ist ein großes deutschsprachiges Wirtschaftslexikon mit redatkioneller Betreuung und mit Anspruch auf Professionalität. Sämtliche Informationen werden von einem freiwilligen Redaktions-Team aus Volks- und Betriebswirten sowie von rund 100 engagierten Internet-Helfern zur Verfügung gestellt.

    Die Redaktion möchte den Nutzern ein Wirtschaftslexikon bieten, welches umfangreich und profund ist, komplexe Zusammenhänge verständlich erklärt, wissenschaftlich und professionell vorgeht, kostenlos und  frei zugänglich ist.

    Der User kann entweder einen Fachbegriff aus der alphabetischen Menüleiste auswählen oder im Suchfeld gezielt nach tausenden Begriffen suchen.

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    Montag, 14. Mai 2018

    [ #FreeBook ] Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen


    Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf - Eine heute leider beinahe nicht mehr denkbare Karriere: Eine Schriftstellerin als Schulbuchautorin!

    Für ihr Erstlingswerk Gösta Berling (1891, eine Läuterungsgeschichte eines Pfarrers, der wegen Trunkenheit seines Amtes enthoben wird) bekam Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf 1909 als erste Frau den Nobelpreis für Literatur der Schwedischen Akademie, deren erstes weibliches Mitglied sie 1914 wurde und ist neben Astrid Lindgren Schwedens berühmteste Autorin. Dieser Roman und das Kinderbuch Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen (1906/1907) begründeten ihren Ruhm weit über Schweden hinaus, wurden doch ihre Werke in mehr als 40 Sprachen übersetzt.
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    [ #FREIHANDbuch ]

    Donnerstag, 10. Mai 2018

    [ #FreeBook ] Peter Barnes: Kapitalismus 3.0 - Ein Leitfaden zur Wiederaneignung der Gemeinschaftsgüter


    [Free eBook] Unser Wirtschaftssystem hat große Erfolge zu verzeichnen: Es hat Wohlstand geschaffen, Arbeiten erleichtert, Krankheiten besiegt, Mobilität geschenkt

    Und doch werden seine Nachteile immer deutlicher: Viele Menschen werden ärmer, Ressourcen rücksichtslos ausgebeutet, ganze Landstriche dem kurzzeitigen Profit geopfert, die Tier- und Pflanzenwelt dezimiert. Unsere Art zu wirtschaften muss sich ändern, wenn wir die Erfolge sichern, den Reichtum der Natur retten und den zukünftigen Generationen die Chance auf ein würdiges Leben geben wollen.

    Die Lösung wird weder in mehr Privatisierung und Deregulierung noch in Planwirtschaft und Verstaatlichung liegen. Sie wird in der Sicherung und Stärkung der Gemeingüter zu finden sein, also jener natürlichen Reichtümer, die uns nicht individuell, sondern als Mitglieder einer Gemeinschaft gehören. Und es wird neue Regeln und Institutionen brauchen, um unsere Wirtschaftsweise für das 21. Jahrhundert tauglich zu machen – und gerechter. Dieses Buch darf als Anleitung dafür verstanden werden.

    Der Autor Peter Barnes ist Unternehmer und Publizist. Er hat verschiedene erfolgreiche Firmen gegründet und war auch als Korrespondent von Newsweek und The New Republic tätig. Gegenwärtig ist er Senior Fellow am Tomales Bay Institute in Point Reyes Station, Kalifornien. Er wird als Gast der Heinrich-Böll-Stiftung auf der Buchmesse in Frankfurt sein.

    Verlagsinformation:
    Peter Barnes
    Kapitalismus 3.0. Ein Leitfaden zur Wiederaneignung der Gemeinschaftsgüter
    Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung
    Aus dem Amerikanischen von Veit Friemert
    (September 2008) 224 Seiten; Hardcover, Fadenheftung; EUR 18,80
    VSA-Verlag Hamburg; ISBN 978-3-89965-312-1


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    Mittwoch, 9. Mai 2018

    [ #Digitalisat ] Anatomie: Andreas Vesalius digital


    Eine wegweisende Digitalisierung der ersten neuzeitlichen Beschreibung und Illustration des gesamten menschlichen Körpers von Andreas Vesalius zeigt die Northwestern Universit. Vesalius war der Autor des ersten kompletten Lehrbuchs der menschlichen Anatomie "De Humanis Corporis Fabrica".

    Vesalsche Skelett. Vesalius gab dem Studium der Anatomie an Hand von Sektionen menschlicher Leichen, die die durch Tiersektionen bedingten Fehler in der Anatomie Galens korrigieren konnte, eine neue Richtung, besonders durch sein Buch "De humani corporis fabrica" ("Über den Bau des menschlichen Körpers", 1543). Diese Schrift kennzeichnet den Beginn der modernen Anatomie. Das von Vesalius präparierte, so genannte Vesalsche Skelett ist das älteste Stück der anatomischen Sammlung in Basel. Es handelt sich dabei um die sterblichen Überreste des Verbrechers Jakob Karrer von Gebweiler, der 1543 zergliedert und präpariert wurde.

    Zum Tode verurteilt. Andreas Vesalius (geboren 31. Dezember 1514 in Brüssel, gestorben 15. Oktober 1564 bei einem Schiffbruch nahe der griechischen Insel Zakynthos) studierte in Löwen und Paris, widmete sich besonders anatomischen Arbeiten. Während der Kriege zwischen Karl V. und Franz I. begleitete er die kaiserliche Armee als Arzt und Chirurg, wurde dann nacheinander Professor in Padua, Pisa, Bologna und Basel und 1544 erster Leibarzt Karls V., später Philipps II. Schon sein Vater war habsburgischer Leibapotheker.

    1537 ging er an die Universität Padua und promovierte dort. In Anerkennung seiner hervorragenden Kenntnisse erhielt Vesalius vom venezianischen Senat einen fünfjährigen Zeitvertrag als Professor für Chirurgie mit Lehrverpflichtung zur Anatomie. In diesen fünf Jahren schuf Vesalius sein anatomisches Lebenswerk. Er hielt seit 1540 Vorträge über Anatomie in Basel.Bereits 1543 veröffentlichte Vesalius bei dem Basler Drucker Johannes Oporinus sein epochales Werk "De humani corporis fabrica". Darin vertrat er gegen die allgemeine Überzeugung die Einstellung, allein die menschliche Leiche sei als zuverlässiger Weg zur Erkenntnis des Körperbaus zulässig und erkannte als Erster, dass Galens Arbeiten zur Anatomie sich auf Tiere bezogen.

    Darwin. Er entwickelte darin auch, sich dabei auf Plinius beziehend, eine Theorie der Abstammung des Menschen vom Affen über Pygmäen hin zum Menschen. Als Leibarzt lebte er meist in Madrid, wurde von der Inquisition als Zauberer zum Tode verurteilt, von Philipp II. aber zu einer Pilgerfahrt nach Jerusalem begnadigt. Auf der Rückreise erlitt er bei der Insel Zante Schiffbruch und ertrank.

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    [ #FreeBook ] Harald Walser: Die illegale NSDAP in Tirol und Vorarlberg 1933-1938


    Harald Walsers Buch schließt eine Lücke in der Parteien- und in der Regionalforschung.

    In der österreichischen Zeitgeschichte gab es ein eindeutiges Übergewicht der Erhebung, der Analyse und der Bewertung der politischen Linken. Überdies dominierte (und dominiert noch immer) eine gesamtösterreichische Betrachtungsweise. Walser beschäftigt sich hingegen mit der regionalen Entwicklung der NSDAP in Tirol und Vorarlberg, in den beiden Ländern, die ja nach der gesamten Konzeption des Nationalsozialismus eine politische Einheit bilden sollten.
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