Samstag, 21. Januar 2017

[ #FreeBook ] Wasser - Zukunftsressource zwischen Menschenrecht und Wirtschaftsgut


Wasser ist Wirtschaftsgut und Menschenrecht, Quelle von Wohlstand und Armut.

Weltweit steigt die Nachfrage nach gutem Süßwasser immer weiter – die verfügbare Menge dagegen sinkt. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten fieberhaft an alternativen Nutzungsformen und Fördermethoden, die über Leben und Sterben entscheiden können. Im Umgang mit der wertvollen Ressource sind neueste Technologien ebenso gefragt wie effiziente Steuerungsmodelle, kluge Politik und vielfältiger Austausch.

In dieser Publikation:

Zukunftsressource zwischen Menschenrecht und Wirtschaftsgut, Konflikt und Kooperation - Jochen Franzke (Hrsg.) - (Internationale Probleme und Perspektiven, 17) - Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung Potsdam 2007, 161 Seiten stellen verschiedene Autoren in Grundsatzbeiträgen und Fallbeispielen Konflikte und Perspektiven des globalen Wirtschaftsgutes Wasser dar. Die Möglichkeiten und Grenzen der Bürgerpartizipation bei der Wasserver- und entsorgung insbesondere auf kommunaler Ebene sind ebenfalls Gegenstand der Betrachtung.

Das Buch steht als kostenloses PDF-Dokument online zur Verfügung.

 [ #FREIHANDbuch ]
Lohnt sich ein Download? Inhaltsverzeichnis zur vorgängigen Orientierung:

Jochen Franzke
Wasser als Zukunftsressource. Einleitung

Teil 1
Thomas Kluge, Ulrich Scheele
Zwischen Wirtschaftsgut und Menschenrecht:
Wasserversorgung und Millennium-Ziele
Elke Herrfahrdt-Pähle, Imme Scholz
Wasser, Armut und Klimawandel
Claudia von Braunmühl
Partizipation in der Versorgung mit Wasser

Teil 2
Ines Dombrowsky
Konflikt und Kooperation an grenzüberschreitenden Flüssen
Christiane Fröhlich
Wasserverteilungskonflikte – Vier Fallstudien
Jenniver Sehring
Wasserpolitik an grenzüberschreitenden Flüssen in Zentralasien
Romin Khan
Zwischen Ware und Verfassungsrecht. Wasser in Südafrika
Bettina Köhler
Politische Ökologie der Inwertsetzung von Wasser
am Beispiel Lateinamerikas
Timothy Moss
Transformation der Wasserpolitik in Ostdeutschland

Teil 3
Jochen Franzke
Schlussbemerkungen
Kai Kleinwächter
Statistiken
Zu den Autoren
Kommentierte Internet-Informationsquellen
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis

[ #eText ] EU-Vertrag von Lissabon – konsolidierte deutsche Fassung online



Diese Textausgabe enthält die konsolidierte Fassung des Vertrags über die Europäische Union und des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union sowie der dazugehörigen Protokolle und Anhänge mit den Änderungen aufgrund des am 13. Dezember 2007 in Lissabon unterzeichneten und am 1. Dezember 2009 in Kraft getretenen Vertrags von Lissabon.
Mehr erfahren. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt!
 [ #FREIHANDbuch ]

[ #eText ] Archäologische Funde aus Deutschland: Katalog zur Fotoausstellung

Im Rahmen der deutschen Kulturwochen entstand durch das Deutsche Archäologische Institut (DAI) eine Fotoausstellung „Archäologische Funde aus Deutschland“ welche einlädt, die Archäologie des westlichen Mitteleuropa zu entdecken. 

Farbig bebildertes Begleitheft. Gezeigt werden herausragende Funde auf deutschem Boden, unter anderem der berühmte Löwenmensch aus Baden-Württemberg oder die Himmelsscheibe von Nebra. Die Ausstellung umfasst 45 Exponate. Nähere Informationen liefert ein über  100 Seiten starkes und durchgehend farbig bebildertes Begleitheft, welches als PDF-Dokument kostenfrei und online zugänglich ist.

Das Deutsche Archäologische Institut (DAI). Das DAI ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des deutschen Auswärtigen Amts gehört. Das Institut mit Zentrale in Berlin und mehreren Kommissionen und Abteilungen im In- und Ausland führt archäologische Ausgrabungen und Forschungen durch und pflegt Kontakte zur internationalen Wissenschaft. Das Institut veranstaltet wissenschaftliche Kongresse, Kolloquien und Führungen und informiert die Öffentlichkeit über seine Arbeit.

 [ #FREIHANDbuch ]
Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt:
Inhalt 2
Grußwort 4
Einleitung  5
Karte 9
Archäologische Funde
1 Faustkeil aus Hochdahl bei Düsseldorf  10
2 Jagdspeere aus  Schöningen  12
3 Skelettreste aus dem Neanderthal bei Düsseldorf 14
4 Der Löwenmensch aus der Höhle „Hohlenstein-Stadel“ 16
5 Frauenstatuetten aus Nebra 18
6 Frauengrab aus Bad Dürrenberg 20
7 Tönernes Schwein aus Nieder-Weisel 22
8 Kopf aus Nidderau-Ostheim 24
9 Wanddekoration aus Ludwigshafen-Seehalde 26
10 Jadebeile aus Mainz-Gonsenheim 28
11 Kupferfund  aus Riesebusch 30
12 Megalithgrab von Stöckheim 32
13 Wagendarstellungen in einem Megalithgrab bei Züschen 34
14 Holzrad aus Alleshausen 36
15 Grabfund aus Egeln 38
16 Kupferäxte aus Eschollbrücken und Mainz 40
17 Steinstele von Rottenburg-Lindele 42
18 Stabdolche von Melz 44
19 Himmelsscheibe von Nebra 46
20 Gürtelblech aus  Hünfeld-Molzbach 48
21 Kesselwagen  aus Peckatel 50
22 Goldhut aus Schifferstadt 52
23 Helm aus der Oder bei Szczecin 54
24 Bronzegefäße aus Dresden-Dobritz 56
25 Schwerter aus Hagen-Vorhalle 58
26 Goldfund aus Eberswalde 60
27 Bronzeräder aus Stade 62
28 Kessel aus Eberdingen-Hochdorf 64
29 Bronzekanne vom Glauberg 66
30 Fürstenstatue vom Glauberg 68
31 Schale aus dem Kleinaspergle bei Asperg 70
32 Silberring aus Trichtingen 72
33 Keltische Goldmünzen aus Mardorf 74
34 Götterfiguren von Braak 76
35 Maske eines Reiterhelms aus Kalkriese 78
36 Grabstein aus Xanten 80
37 Bronzene Brunnenmaske aus Treuchtlingen-Schambach 82
38 Glasbecher aus Köln-Braunsfeld 84
39 Glasschale aus Augsburg 86
40 Grab aus Hassleben 88
41 Ein hölzerner Prunkstuhl aus Fallward bei Wremen 90
42 Pektorale aus dem Fürstengrab von Wolfsheim 92
43 Zierscheiben aus Eschwege-Niederhone 96
44 Reiterfibel aus Xanten St Victor 98
45 Adlerfibel  aus Oßmannstedt 94
Abbildungsnachweise und weiterführende Literatur  100
Nachweise für die Textabbildungen 105
Projekte der Eurasien- Abteilung 106
Danksagung,  Impressum 108

[ #Online-Bibliothek ] Free eBook für Englischlerner: 100 englische Bücher von 100 verschiedenen Schriftstellern

Englische Literatur ist eine wichtige Lernquelle für Englischlerner und in Schulen heute immer häufiger genutzt. Das muss aber nicht Geld kosten und macht zusätzlich Spaß mit Handy oder Tablet.

Der Web-Entwickler Christopher Pound hat aus dem englisch/amerikanischen Project Gutenberg verdienstvollerweise eine Liste der 100 populärsten Bücher mit 100 unterschiedlichen Autoren herausgefiltert.
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
 [ #FREIHANDbuch ]

[ #eText ] "Gäste, die blieben" - Ein Blick in Lebenslagen von älteren Migranten

Eine Bachelor-Thesis von Gülsemin Kocak an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg setzt sich damit auseinander, dass ältere Migrantinnen und Migranten kaum Kontakt zu der deutschstämmigen Bevölkerung haben. 

Sie fühlen sich in der gegenwärtigen Gesellschaft fremd und fühlen sich meist abgelehnt und ausgegrenzt. Zudem verhindern sprachliche Barrieren die außerethnische Kommunikation - dies wird durch die Verschiedenheit der Lebenswelten und ihrer Norm- und Wertesysteme verstärkt. Somit erfolgt ein Rückzug in die eigene ethnische Gruppe. Die Arbeit ist kostenfrei online.
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 [ #FREIHANDbuch ]

Donnerstag, 19. Januar 2017

[ #Leitfaden ] Selbsthilfegruppen: Leitfaden für die Gruppenarbeit


Im Leitfaden von Birgit Moos-Hofius und Ilse Rapp findet man Entscheidungshilfen für die Teilnahme in einer Selbsthilfegruppe, Informationen zum Konzept von Gesprächsselbsthilfegruppen und Anregungen für den Aufbau und die Mitarbeit in einer Selbsthilfegruppe.

Ein Leitfaden der Selbsthilfe-Kontaktstelle und Servicestelle BürgerInnen-Beteiligung. Frankfurt, Der Leitfaden richtet sich an Selbsthilfegruppen-Interessenten, Initiativen und Mitglieder. Mit ihm sollen Erfahrungen weitergegeben werden, die bei der langjährigen Arbeit von und mit Selbsthilfegruppen gesammelt wurden.

BürgerInnen, die überlegen, ob sie sich einer Selbsthilfegruppe anschließen wollen, lernen die Arbeitsweise von Selbsthilfegruppen kennen. Die Lektüre dieses Leitfadens soll ihre Entscheidung für oder gegen die Mitarbeit in einer Selbsthilfegruppe erleichtern. Selbsthilfegruppen-Mitgliedern und Initiatorinnen/Initiatoren von Selbsthilfegruppen sollen Anregungen für den Aufbau von Selbsthilfegruppen und die Mitarbeit in einer Selbsthilfegruppe gegeben werden.

 [ #FREIHANDbuch ]
Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf den Inhalt:
…Vorwort der Autorinnen…4
…Grußwort…5
Was bedeutet Selbsthilfe?…6
…Selbsthilfe-Organisationen…7
…Selbsthilfe-Initiativen…8
…Selbsthilfegruppen…9
Die Selbsthilfegruppen…10
…Wie arbeitet eine Selbsthilfegruppe?…10
…Wer geht in eine Selbsthilfegruppe?…13
Der Weg in eine Selbsthilfegruppe…14
…Wie werden Sie Mitglied in einer bereits bestehenden Gruppe?…15
…Was ist bei der Gründung einer Selbsthilfegruppe zu beachten?…16
…Wie finden Sie Mitglieder für eine neue Selbsthilfegruppe?…17
…Wo trifft sich die Selbsthilfegruppe?…20
…Wie verläuft das erste Gruppentreffen?…22
…Was sollten Sie als Initiatorin oder Initiator einer
…Selbsthilfegruppe beachten?…23
Die Selbsthilfegruppen – Arbeit …26
…Wie groß soll die Selbsthilfegruppe sein?…27
…Wie reden sich die Selbsthilfegruppen-Mitglieder an?…28
…Treffen sich die Mitglieder auch außerhalb der Gruppensitzungen?…29
…Wie lange dauert eine Gruppensitzung?…30
…Wie kann der Rahmen der Gruppensitzungen gestaltet werden?…31
…Wie beginnen die Gruppensitzungen?…32
…Wie enden die Gruppensitzungen?…34
…Wie verläuft das Gruppengespräch?…34
…Wie treffen die Mitglieder der Selbsthilfegruppe Entscheidungen?…37
…Wie können Missverständnisse in der Gruppe vermieden werden?…38
…Was bedeutet: In der Gruppe Beziehungen aufbauen?…39
…Was geschieht, wenn ein Mitglied die Selbsthilfegruppe verlässt?…41
…Wann kann die Gruppe neue Mitglieder aufnehmen?…42
…Kann die Gruppe beschließen, keine neuen Mitglieder aufzunehmen?…43
Schwierigkeiten und Probleme in Selbsthilfegruppen…45
…Wodurch kann es zu einem häufigen Wechsel der Mitglieder kommen?…46
…Was macht die Selbsthilfegruppe, wenn einzelne Mitglieder nicht mehr zu den Sitzungen kommen?…47
…Woran liegt es, wenn ein Mitglied der Gruppe eine Leitungsrolle übernimmt?…49
Arbeitshilfen für Selbsthilfegruppen…51
…Wie können sich Selbsthilfegruppen gegenseitig unterstützen?…51
…Können Gruppenprogramme die Arbeit erleichtern?…52
…Worauf kann sich die Gruppe in einer Krise stützen?…53
Erfahrungen von Selbsthilfegruppen – Mitgliedern…56
…Endlich trauern und anfangen zu leben: Unsere Selbsthilfegruppe
…von in der Kindheit sexuell missbrauchten Frauen…56
…Meine Krankheit, unsere Krankheit…57
…Seelische Gesundheit und so weiter…60
…Ich bin eine Stiefmutter…62
…Pflegen und überleben…64
Hilfen für die Gestaltung von Gruppentreffen…68
Gesprächsregeln…69
Unterstützung für Selbsthilfegruppen und Interessierte…70
…Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt…70
…Servicestelle BürgerInnen-Beteiligung…72
…NAKOS – Nationale Kontakt- und Informationsstelle
für Selbsthilfegruppen…74
Impressum…76

[ #Online-Bibliothek ] Europeana: Eine digitale Reise durch Europas Kulturerbe

Europeana.eu ist eine virtuelle Bibliothek, die einer breiten Öffentlichkeit das wissenschaftliche und kulturelle Erbe Europas von der Vor- und Frühgeschichte bis in die Gegenwart in Form von Bild-, Text-, Ton- und Video-Dateien zugänglich machen soll.

Auch die "Kunstbauten der Vorarlberger Flexenstraße" findet man mit digitalisierten Aufnahmen aus dem Jahre 1928.
Dank der europäischen digitalen Bibliothek Europeana kann heute jeder weltweit auf über 30 Millionen digitalisierte Bücher, Landkarten, Fotos, Gemälde, Filme und Musikstücke zugreifen. Dabei stehen Deutschland und Frankreich an der Spitze der EU-Staaten, die ihre kulturellen Schätze zu über 17 Prozent zu diesem Zweck online kostenfrei zugänglich machen.

Europeana startete im November 2008 als Prototyp eines europäischen Webportals. Damit sollten Internetnutzer die Möglichkeit haben, digitalisierte Bücher, Landkarten, Gemälde, Zeitungen, Fotografien, Filmausschnitte und sonstige audiovisuelle Objekte aus europäischen Kultureinrichtungen direkt zu suchen und abzurufen. Etwa 1500 Institutionen tragen zu Europeana bei. Bekannte Namen wie die British Library in London, das Rijksmuseum in Amsterdam und der Louvre in Paris sind dabei, aber auch kleinere Einrichtungen aus ganz Europa. Gemeinsam erlauben es Ihnen diese Sammlungen, Europas Geschichte von den Ursprüngen bis zur Gegenwart zu erkunden.

Europeana Foundation. Das Projekt wird von der Europeana Foundation verwaltet, in der sich die wichtigsten europäischen Verbände von Bibliotheken, Archiven, Museen, audiovisuellen Archiven und kulturellen Einrichtungen zusammengeschlossen haben. Für den laufenden Betrieb der Europeana ist die niederländische Nationalbibliothek zuständig. Bisher wurden der Aufbau und der Betrieb mit Mitteln aus EU-Programmen (z.B. eCONTENT PLUS, ICT PSP) sowie aus freiwilligen Beiträgen von Mitgliedstaaten (darunter auch von Österreich) finanziert. Frankreich leistet in der Regel den größten Beitrag.

Michelangelo Merisi, gen. Caravaggio - David mit dem Haupt des Goliath
Die Zahl von  ursprünglich 10 Millionen angestrebten Objekten für 2010 ist mittlerweile mit weit über 30 Millionen Exemplaren deutlich überschritten.  Als das 20millionste Objekt konnte das Gemälde „David mit dem Haupt des Goliath“ von Caravaggio aus den Beständen des Kunsthistorischen Museums Wien in die Europeana integriert werden.

Digitalisierte Fotos, Landkarten, Gemälde, Museumsstücke und andere Bilder machen etwa 64 Prozent der Europeana-Sammlungen aus. 34 Prozent der Sammlung bestehen aus digitalisierten Texten.Freilich: Europeana könnte noch viel mehr leisten, wenn mehr Kultureinrichtungen ihre Sammlungen digitalisieren und über das europäische Portal zugänglich machen würden.

Österreich. Aus Österreich sind bisher Inhalte aus den Sammlungen der Österreichischen Nationalbibliothek, dem Kunsthistorischen Museum, dem Museum für Völkerkunde, dem Theatermuseum und der Österreichische Mediathek (Audios und Videos) des Technischen Museums über die Europeana abrufbar.

Von Seiten der Österreichischen Nationalbibliothek wurde 2010 in einer privat-öffentlichen Partnerschaft mit Google im Rahmen des Programms "Google Books" das ein Projekt ABO (Austrian Books Online) begonnen. Im Zuge dieses Projektes sollen ca. 600.000 rechtsfreie Bücher digitalisiert und in die Europeana integriert werden.

Parallel dazu wurde in Österreich das Kulturportal "Kulturpool" eingerichtet. Der Kulturpool bietet einen zentralen Zugang zu digitalen österreichischen Kulturerbe-Ressourcen. Mithilfe des Kulturpools können Museen, Bibliotheken und Archive übergreifend durchsucht und im Detail erforscht werden.
Der Kulturpool wird darüber hinaus als zentraler Datenlieferant digitalen österreichischen Kulturerbes für die Europäische Digitale Bibliothek Europeana dienen und damit einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung österreichischen Kulturerbes auf europäischem Niveau leisten.

Das was hier kostenfrei online ist, das ist schon sehr beachtlich!

#FREIHANDbuch ]

[ #eText ] Gesellschaftliche Produktivität jenseits der Warenform

[Free eBook] Im vorliegenden Denknetz Schweiz Jahrbuch 2011 werden gesellschaftliche Bereiche ausgeleuchtet werden, in denen die kapitalistischen Prinzipien der Konkurrenz und des Eigentums kontraproduktive Wirkungen entfalten, und dies nicht nur in sozialer und ökologischer, sondern gerade auch in ökonomischer Hinsicht. 

Bereiche also, in denen – in marxistischer Terminologie gesprochen - die Produktionsverhältnisse zur Fessel der Produktivkräfte geworden sind, diese Produktivkräfte respektive die damit verbundenen Leute darauf drängen, über die bornierten Formen der Konkurrenz und des Eigentums hinaus zu kommen. Dies gilt generell für viele wissenschaftliche Prozesse offener Kooperationsbeziehungen und insbesondere für die Entwicklung und Produktion digitaler Güter und -Leistungen. Hier stösst die kapitalistische Rationalität der künstlichen Verknappung und der Warenform ganz offensichtlich an ihre Grenzen und kann nur noch defensiv – mit Patentschutz und Copyright – verteidigt werden.

Demgegenüber steht die nach wie vor anhaltende „offensive“ Einhegung, Erschliessung und Privatisierung von Bereichen gesellschaftlicher Produktion und Reproduktion, die aus unterschiedlichen Gründen bislang öffentlich und nicht profitorientiert organisiert waren. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die vielfältige soziale Praxis einer Wieder-Aneignung gesellschaftlicher Ressourcen, wie sie überall auf der Welt zunehmend beobachtet werden kann. Projekte, die den Prinzipien der Selbstorganisation und der Wirtschaftsdemokratie verpflichtet sind und deren Selbstreflexionen über Potentiale, Widersprüche und Grenzen ihrer Arbeitsweise für eine echte Perspektive jenseits der Warenform fruchtbar sein könnten.

Mit Beiträgen von Mascha Madörin, Sabine Nuss, Ueli Mäder, Bettina Dyttrich, Gerald Raunig, Felix Stalder, Ruth Gurny, Katharina Götsch, Vania Alleva, Mauro Moretto, Beat Ringger, Hans Baumann, Holger Schatz, Bea Schwager, Bettina Wyer, Patrick Angele, Sebastian Dissler, Marco Kistler, Tanja Walliser, Cédric Wermuth, Klaus Busch, Dierk Hirschel, Vasco Pedrina

 [ #FREIHANDbuch ]
Inhaltsverzeichnis
Editorial
Jahrbuch-Redaktion:
Verkümmerte Kooperation 3
Essay
Beat Ringger:
Neoliberalismus 2.0? 6
Reformagenda
Denknetz-Kerngruppe
Die Denknetz-Reformagenda 13
Politische Ökonomie
Felix Stalder:
Die digitalen Commons 29
Sabine Nuss:
Die Tragödie der Nutzenmaximierer: Elinor Ostrom und die Commons 38
Holger Schatz:
Entfesselte Produktion: Eine kritische Würdigung des Postoperaismus 49
Mascha Madörin:
Das Auseinanderdriften der Arbeitsproduktivitäten: Eine feministische Sicht 56
Katharina Götsch:
Die Rolle von Märkten in unterschiedlichen Wirtschaftssystemen 71
Bettina Dyttrich:
Neue Gärten gegen den Kapitalismus 79
Beat Ringger:
Umweltbewegung und Kapitalismus 88
Gleichheit
Ueli Mäder:
Reichtum ist Macht 99
Hans Baumann:
Verteilungsbericht 2011:
Entwicklung und Verteilung von Löhnen, Einkommen und Vermögen 106
Vania Alleva, Mauro Moretto:
Der Kampf der Hausangestellten:
Erfolgreicher Zwischenschritt für mehr Rechte 123
Bea Schwager:
Sans-Papiers als Hausarbeiterinnen in Privathaushalten 130
Arbeit
Ruth Gurny:
Decent Work – Gute Arbeit – Würdige Arbeit 134
Bettina Wyer:
Die normative Kraft der Aktivierungspolitik:
Zur Situation von Klienten in Beschäftigungsprogrammen 149
Beat Ringger:
Erwerbsauszeit: Eine Vision vor dem Diebstahl bewahren 157
Politik
Patrick Angele, Sebastian Dissler, Marco Kistler, Tanja Walliser, Cédric Wermuth:
›Ändern was dich stört!‹: Das JUSO-Projekt 2007 bis 2011 166
Klaus Busch, Dierk Hirschel:
Die Irrfahrten der Euro-Krisenpolitik:
Nur radikale europäische Reformen führen nach Ithaka 175
Vasco Pedrina:
Die Schuldenkrise und die europäische Gewerkschaftsbewegung 184
Anhang
Anhang zum Themenschwerpunkt
Denknetz-Infobrief #14
Die Debatte um Commons und Gemeingüter

[ #Leitfaden ] Orientierungshilfe für barrierefreie Naturangebote

Wie können Naturangebote (Wanderwege, Aussichtswarten, Badestege etc) barrierefrei gestaltet werden?

Eine Informationsbroschüre welche sich an Entscheidungsträger im Tourismus und an Landschaftsplaner und Regionalentwickler richtet. In der Broschüre werden der Freizeitwirtschaft und dem Tourismus Orientierungshilfen, wie Naturangebote (z.B. Wanderwege in Nationalparks, Aussichtswarten, Badestege etc) barrierefrei gestaltet werden können gegeben.
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
 [ #FREIHANDbuch ]

Dienstag, 17. Januar 2017

[ #FreeBook ] B. Traven: Die Bücher des Caoba-Zyklus ("Mahagoni Serie")

Symbolbild
[Free eBook / eText] In den 1930er Jahren erschienen die sechs Bände der brutal realistischen Mahagony-Serie (von "Der Karren" bis "Ein General kommt aus dem Dschungel") über die Ausbeutung der Indios in den Holzfällerlagern in Chiapas, Südmexiko. Die Bücher können kostenlos als eText oder als PDF heruntergeladen werden.

B. Traven. Die Identität B. Travens war lange nicht völlig geklärt. Es gab aber 1966 Hinweise, dass er unter dem Namen Ret Marut in den Jahren von 1917 bis 1921 die anarchistische Zeitschrift "Der Ziegelbrenner" veröffentlicht hatte. Als Akteur der Münchner Räterepublik sollte er 1919 standrechtlich erschossen werden, konnte jedoch fliehen und gab die Zeitschrift von Köln aus weiter heraus. Er musste erneut fliehen und gelangte 1923 nach England, wo sich wieder Spuren finden. Im Archiv der Fremdenpolizei entdeckte der BBC-Rechercheur William Wyatt Bilder eines "Otto Feige" aus Schwiebus, die eindeutig Traven zeigen. Es wird vermutet, dass Traven von London ins kanadische und schließlich 1924 ins mittelamerikanische Exil gelangte.


Büchergilde Gutenberg. Erst 1924 tauchte er wieder auf - in der Nähe des mexikanischen Erdölhafens Tampico. Von hier schickte er dem Verlag Büchergilde Gutenberg die Romane und Erzählungen, die "B. Traven" weltberühmt machen sollten: Die Baumwollpflücker, Das Totenschiff, Der Schatz der Sierra Madre, Die Brücke im Dschungel.

Sechsteiliger Caoba-Zyklus. In den 1930er Jahren schuf B. Traven den Caoba-Zyklus (auch Mahagoni Serie). Er besteht aus sechs Romanen, die in der Zeit 1931–1939 herausgegeben wurden: Der Karren (auch unter dem Titel Die Carreta bekannt, 1931), Regierung (1931), Der Marsch ins Reich der Caoba (1933), Die Troza (1936), Die Rebellion der Gehenkten (1936) und Ein General kommt aus dem Dschungel (1939)[4]. Die Romane beschreiben das Leben der mexikanischen Indigenen, die Anfang des 20. Jahrhunderts im Bundesstaat Chiapas in Zwangsarbeitslagern (sog. monterías) im Dschungel zur Arbeit beim Mahagoniholzfällen gezwungen sind, was schließlich zur Meuterei und zum Ausbruch der Mexikanischen Revolution führt. Der Karren" war eines der letzten Bücher Travens, die in Deutschland erscheinen konnten, denn 1933 wurde die "Büchergilde Gutenberg" von den Nationalsozialisten übernommen. Traven übertrug die Rechte an seinen Werken auf die "Exil-Büchergilde" in Zürich.
Die Bücher des Caoba-Zyklus (Mahagoni Serie):

1931 Der Karren.
1931 Regierung.
1933 Der Marsch ins Reich der Caoba. Ein Kriegsmarsch. Büchergilde Gutenberg,      Zürich/Wien/Prag.
1936 Die Troza. Büchergilde Gutenberg, Zürich/Prag.
1936 Die Rebellion der Gehenkten. Büchergilde Gutenberg/Zürich/Prag.
1940 Ein General kommt aus dem Dschungel. Allert de Lange, Amsterdam. (erste Veröffentlichung bei Axel Holmström Förlag, Stockholm, 1939; auf Schwedisch)

[FREIHANDbuch]⇒  

[ #Digitalisat ] Handlesen, Physiognomik und Astrologie in der frühen Neuzeit (1523)

Retrodigitalisat: Johannes Indagine: die kunst der chiromantzey (1523)

Überregionale Bedeutung gewann Indagine auf dem Gebiet der damals ebenso modischen wie umstrittenen Astrologie sowie auf den damit verwandten Feldern der Chiromantie und Physiognomie... Dieses bis in das ausgehende 17. Jhdt. trotz päpstlicher Indizierung häufig nachgedruckte Werk mit dem von Hans Baldung Grien angefertigten Porträt Indagines auf dem Titelblatt und den veranschaulichenden Holzschnitten Hans Wechtlins im Innern hat im Deutschland der frühen Neuzeit wesentlichen Anteil an der Verbreitung der Lehre von der Deutung des Körperbaues, des Gesichts und der Handlinien.

Das Buch das 1523 im reformierten Straßburg erschienen war, ist ein Dokument der Frühen Neuzeit und werden Planeten bereits bezeichnet. Man erinnere sich in diesem Zusammenhang daran, dass Nikolaus Kopernikus erst 1543 sein Werk De revolutionibus orbium coelestium („Von den Umdrehungen der Himmelskörper“), in dem er die Sonne in den Mittelpunkt stellte und die Erde als weiteren Planeten erkannte. veröffentlichte. Das heute wohl dem Okkulten zuzurechnende Werk erschien wohl zu einer Zeit, da in Deutschland, Frankreich und Italien Astrologie und Chiromantie in voller Blüthe standen, lebte doch zu derselben Zeit auch der französische Astrolog Nostradamus (*1503, †1566), dessen Prophezeiungen in der ganzen damaligen Welt großes Aufsehen machten. Das Deutsche Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm zitiert aus diesem Werk die Definition für einen Sanguiniker.

Der Autor. Indagine Johannes (de Indagine, ab Indagine, Rosenbach von Hagen), Pfarrer, Astrologe, Physiognom, * spätestens 1467 wahrscheinlich in einem "Hain"-Ort im Raum Mainz-Aschaffenburg, † 25.3.1537 Steinheim bei Hanau.  Er gehörte wahrscheinlich dem Geschlecht "von Hagen" an, wobei "ab" oder "de Indagine" die latin. Namensform ist; Theologe und Astrologe, Pfarrer zu Steinheim

 [ #FREIHANDbuch ]

[ #eText ] Lesebuch zur Geschichte der Sozialen Demokratie

Geschichte bedeutet Identität.

Am 23. Mai 1863 gründete sich in Leipzig der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein. 2013 feiert die Sozialdemokratie 150 Jahre Partei. Was zeichnet ihre Geschichte aus? Wohin führt ihr Weg im 21. Jahrhundert? 150 Jahre Entwicklung bedeuten nicht nur gerader Weg, sondern auch Umweg, Umkehren und Weggabelungen.


Das Lesebuch Geschichte der Sozialen Demokratie ist eine Einladung, sich mit Ursprüngen und prägenden Wegmarken (deutscher) Sozialer Demokratie vertraut zu machen.

 [ #FREIHANDbuch ] 
Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf den INHALT:
Vorwort zur 3. Auflage 4
1. Einleitung 6
2. Am Anfang stand die Not: Freiheit und Fortschritt in Solidarität (bis 1863) 15
3. Massenbewegung zwischen Einheit
und Spaltung (1863–1918) 30
4. Tragende Kraft der Republik und
Klassenpartei (1919–1933) 50
5. Verfolgung, Verbot und Exil (1933–1945) 67
6. Neu- und Wiedergründung und Modernisierung (1945–1965) 81
7. Sozialer Fortschritt und neue Wege (1966–1989) 96
8. Die moderne Sozialdemokratie: Zwischen Ernüchterung und Erneuerung (1990–2013) 117
9. Soziale Demokratie: Wohin zieht die neue Zeit? 142
Bibliografie 154
Autorinnen und Autoren / Redaktion / Mitarbeit 161