Montag, 26. Dezember 2016

[ #eLexika ] Das Biographische Handbuch der Rabbiner (BHR) - Rabbiner-Index

[eLexika] Die online-Datenbank Rabbiner-Index verweist auf alle Personen, die in den Bänden der Reihe Biographisches Handbuch der Rabbiner (BHR) (Saur Verlag) enthalten sind.

Ziel dieser rabbinischen Prosopographie ist ein bio-bibliographisches Verzeichnis aller Rabbiner, die seit der Aufklärungszeit im deutschsprachigen Raum wirkten oder aus diesem hervorgingen. Lebens- und Schaffensskizzen lassen ein pluralistisches Bild der religiösen Autoritäten des modernen Judentums entstehen, das bewußt darauf verzichtet, sich im Vorfeld auf bestimmte Entwürfe rabbinischer Stellung, Autorität, Profession oder Persönlichkeit festzulegen.

Ins Leben gerufen wurde das BHR von Julius Carlebach, dem verstorbenen Rektor der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. Seit 1997 ist es unter der Leitung von Michael Brocke in Duisburg angesiedelt. Als verantwortliche Herausgeber zeichnen Michael Brocke und Julius Carlebach sel. A. Es ist einstweilen auf zwei Teile angelegt.


Teil I: Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern, 1781-1871
Der erste Teil, bearbeitet von Carsten L. Wilke, erschien in zwei Bänden 2004. Er beinhaltet detaillierte bio-bibliographische Einträge zu allen 1.952 Rabbinern der Emanzipationszeit, die in den Ländern des Deutschen Bundes und der preußischen Ostprovinzen angestellt oder aus ihnen gebürtig waren.

Teil II: Die Rabbiner im Deutschen Reich, 1871-1945
Teil 2 des Biographischen Handbuchs, erschienen im Dezember 2009 ebenfalls in zwei Bänden, stellt jene Rabbiner vor, die nach 1871 ihr rabbinisches Amt antraten. Umfangreiche Namen- und Ortsregister sowie Ergänzungen zum ersten Teil vervollständigen das Handbuch mit seinen insgesamt 2.697 Einträgen.  Bearbeiterin ist Katrin N. Jansen, unter Mitwirkung von Jörg H. Fehrs und Valentina Wiedner.

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